Sony Music

Sony Music

Ausgangssituation

Nach der geschäftlichen Trennung von der Bertelsmann Gruppe sollte Sony Music an einem neuen Standort wieder eine eigene Unternehmensidentität erhalten. Diese sollte sich in der Adresse, der Art des Bürokonzeptes und der Arbeitskultur widerspiegeln. Analog zur Unternehmenskultur von Sony, die an anderen Standorten in der Welt bereits selbstverständlich gelebt wird, war das Ziel der räumlichen Umstrukturierung in erster Linie der Wechsel von klassischen Einzel- und Doppelbüros aus der ehemaligen Verlagsstruktur hin zu einer offenen, kommunikativen Bürowelt.

Der Schritt hin zu einem modernen flexiblen Büro soll die Kommunikation zwischen den Abteilungen und den Labels  stärken und fördern sowie flexibel auf die Anforderungen der Zukunft des Unternehmens reagieren können.

Planungsprozess

Die Herausforderungen und die Chancen, die sich aus räumlichen Veränderungen ergeben, sind vielfältig. Der Wechsel des Standorts und des Bürokonzeptes trägt dazu bei, dass eingeschliffene Arbeitsabläufe neu bewertet und optimiert werden, sowie neue Bereiche für Arbeiten und Kommunikation geschaffen werden.

Im Change Management wurde ebenfalls der mit den Veränderungen einhergehende kulturelle Wandel von conceptsued moderiert.  Im Fall von Sony besteht die Besonderheit des Anforderungsprofils in einem Mix aus „normalen” Arbeitsplätzen mit typischen Anforderungen an Büroaufgaben sowie einem Teil besonderer Arbeitsplätze, die aus den speziellen  Bedürfnissen des Musikbusiness entstehen.

Die Umsetzung

Das von conceptsued erarbeitete Baukastensystem aus Formationen und Möbeln sowie das Licht-, Farb- und Materialkonzept stellen den Rahmen, in dem die neuen Bürowelten sich bewegen. Dabei folgt die Ausstattung der einzelnen Abteilungen einem übergreifenden Gestaltungskonzept, lässt jedoch genügend Spielraum, um auf die Bedürfnisse der verschiedenen Arbeitsbereiche einzugehen und eine eigenständige charakteristische Identität zu erhalten.

Mit ophelis docks lieferte ophelis gemeinsam mit dem Fachhandelspartner vor Ort – s+w in München – im Projekt ein modulares System zur Gestaltung der „anderen Zonen“ im Büro: Meeting Points in den Mittelzonen, Mobiliar für die Think Tanks und Teeküchen. Mit Polsterelementen, Tischen im Sitzen und Stehen und den Funktionselementen „Bricks“, die für Elektrifizierung sorgen und mit drehbaren Laptables das Arbeiten auf Loungeniveau möglich machen entstehen im Baukastengedanken immer neue Inseln im Büro, individuell in Funktion und Materialität nach Nutzeranforderung konfiguriert und dennoch aus einem Design. Daneben statteten wir die klassischen Schreibtischarbeitsplätze umfassend mit Stauraumlösungen aus, die mit Details speziell auf die Bedürfnisse von Sony Music angepasst wurden.

Eingesetzte Produkte im Stauraumbereich waren unser Schwebetürenschranksystem glider, Schiebetürenschränke der Linie S, das Regalsystem facett sowie Caddys.

Fotos: Eva Jünger, München