thyssenkrupp

thyssenkrupp

Das thyssenkrupp Quartier besteht aus einem Gefüge von Einzelgebäuden, eingebettet in einen grünen, baumbestandenen Teppich. In einer lockeren, städtebaulich aber eindeutigen Ordnungsstruktur gruppieren die Architekten aus Köln und Paris zwölf Gebäude auf einem 17 Hektar großen Campus um eine gemeinsame Mitte mit dem großen Wasserbecken und der „Allee der Welten“ mit über 200 Bäumen aus aller Welt.

Damit repräsentiert die Zentrale auch architektonisch die wichtigsten Ressourcen des 21. Jahrhunderts: Wissen und Humankompetenzen. Die Rückkehr ins Ruhrgebiet ist ein klares Bekenntnis zu der Region, in der thyssenkrupp seine Wurzeln hat. In Essen hat 1811 die Konzerngeschichte mit einer kleinen Gussstahlfabrik namens Krupp begonnen und wird jetzt dort fortgeschrieben.

Mit der Entscheidung für den Neubau der Konzernzentrale setzte thyssenkrupp auch ein Zeichen für neues Arbeiten innerhalb des Konzerns. In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut und den Architekten wurde für das thyssenkrupp Quartier ein Bürokonzept entwickelt, das unterschiedlichste Anforderungen an einen modernen Arbeitsplatz erfüllt.

Das neue Quartier soll die Innovationsprozesse fördern, konzentrierte Einzelarbeit und Teamarbeit sowie mobiles Arbeiten ermöglichen, eine einfache Einbindung von Externen sicherstellen und die formelle und informelle Kommunikation durch die unterschiedlichsten Räume und Flächenangebote für Besprechungen und Meetings unterstützt werden.

Die Umsetzung im Quartier

Die Büros zeichnen sich durch ein optimales Flächenmanagement aus. Außerdem unterstützen sie durch Schaffung größtmöglicher Transparenz und Flexibilität die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Unternehmenskultur.

ophelis überzeugte mit individuellen Lösungen: Für das thyssenkrupp Quartier konnten wir 4000 Schränke und Caddys liefern – ausschlaggebend waren unsere individuellen Lösungen genau abgestimmt auf die Anforderungen des Kunden und der Architektur.

ophelis entwickelte für thyssenkrupp einen speziellen Schiebetürenschrank mit gestalterisch ansprechenden durchgehenden Griffleisten, der beidseitig 100% Zugriff auf den Schrankinhalt ohne toten Raum durch überstehende Türen bietet.

Gerade in den offenen Strukturen moderner Bürowelten sind akustische Maßnahmen unumgänglich, um konzentriertes Arbeiten und Wohlfühlen im Büro möglich zu machen. Auch im thyssenkrupp Quartier lieferten wir alle Schränke in akustisch wirksamer Ausstattung. Zusätzlich waren kreative Sonderlösungen für integrierte Feuerlöscherschränke und möglichst fugenarme Abdeckplatten für die Schrankensembles als Säulenumbau in den Mittelzonen Teil der anspruchsvollen Aufgabe, die es im Objekt zu lösen galt.

Gemeinsamer Entwurf: JSWD Architekten, Köln und Chaix & Morel et associés, Paris
Planung: ECE, Hamburg
Foto: Christian Richters, thyssenkrupp